Tilda hilft. Sofort und solidarisch.
Der Fonds gegen geschlechtsspezifische Gewalt.
Tilda ermöglicht unkompliziert und schnell finanzielle Hilfe für Betroffene von geschlechtsspezifischer Gewalt.
Tilda unterstützt Betroffene darin:
● einer gewaltvollen Situation zu entkommen,
● damit verbundene akute Notsituationen zu überwinden,
● ihre Rechte zu erstreiten
● und sich langfristig ein gewaltfreies Leben aufzubauen.
Betroffene sind meist Frauen, Inter*, nicht-binäre und Trans* Personen sowie Menschen, die sich ohne Geschlechtsidentität erleben (“agender”).
Unterstützt werden zum Beispiel Anwalts- und Prozesskosten, Fahrtkosten in eine sichere Unterkunft, Kosten für Umzug, Kinderbetreuung, Therapie oder Dolmetscher*innen.
Stimmen aus den Beratungsstellen
🗣️ „Es kommt öfter vor, dass eine Frau spontan vor unsere Tür steht und schnell in ein Frauenhaus flüchten muss.
Dank des Fonds konnten wir in der letzten Zeit einige Frauen unterstützen mit schneller Geldausgabe für Zug-Tickets, Taxi-Fahrten, Lebensmittel, Hotelaufenthalt.“
🗣️ „Aktuell haben wir vier Frauen Gutscheine für Supermärkte und Drogeriemarkt ausgegeben, insgesamt im Wert von 260 €.
Die Frauen hatten aufgrund fehlender Auskunft des Ehemannes Probleme mit Wohngeld oder nach Wegweisung des Mannes kein Zugriff auf Geld.”
Schnell und niedrigschwellig - Kooperation mit Beratungsstellen
Tilda stellt finanzielle Unterstützung niedrigschwellig zur Verfügung und zwar genau dann, wenn sie gebraucht wird.
Dafür arbeitet der Fonds direkt mit aktuell rund 100 Beratungsstellen zusammen, die im bff: Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe – Frauen gegen Gewalt e.V. organisiert sind.
Die bff-Beratungsstellen können aus dem Fonds ein Budget beantragen, mit dem sie ihre Klient*innen im jeweiligen Förderjahr direkt unterstützen können. Damit soll sichergestellt werden, dass das Geld in der Notsituation sofort einsetzbar ist. Die Beratungsstellen sind nah dran und haben die Expertise und langjährige Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Betroffenen. Ihre Einschätzung über den Einsatz der Gelder im Einzelfall ist daher maßgeblich.
Solidarisch an der Seite von Betroffenen
Betroffenen von geschlechtsspezifischer Gewalt begegnet immer noch und vielfach Misstrauen. Oft wird ihnen nicht geglaubt oder gar eine Mitschuld an der Gewalt gegeben. Rechtliche Schritte zu gehen oder sich aus der Gewaltsituation zu lösen, bedeutet für sie nach wie vor ein Hindernislaufen mit finanziellen wie psychischen Belastungen. Der Fonds soll zu diesen Dynamiken nicht mit zusätzlichen bürokratischen Hürden beitragen, sondern den Betroffenen finanziell den Rücken decken, damit sie frei und selbstbestimmt ihre Entscheidungen treffen können. Tilda bedeutet die ”mächtige Kämpferin” und sie steht solidarisch an der Seite der Betroffenen.
