Derzeit können keine Anträge eingereicht werden.

Unser Beirat

Rolle des Beirats

Der Beirat begleitet die Arbeit des Tilda-Fonds als unabhängiges Qualitäts- und Kontrollgremium. Er berät den Fonds insbesondere bei der Bewilligung außerplanmäßiger Förderanträge außerhalb der regulären Antragsrunden (sogenannte Sonderanträge) und unterstützt bei Bedarf auch in strategischen Fragen.
Durch unterschiedliche Perspektiven und fachliche Expertise aus Praxis, Wissenschaft und Zivilgesellschaft trägt der Beirat dazu bei, Förderentscheidungen verantwortungsvoll und bedarfsgerecht zu treffen. Die Mitarbeit im Beirat erfolgt ehrenamtlich.

Zusammensetzung und Perspektiven

Die Mitglieder des Beirats bringen vielfältige Erfahrungen und Perspektiven ein. Sie sind Vertreter*innen von Organisationen, die sich für marginalisierte Gruppen einsetzen, sowie Expert*innen, die sich gesellschaftlich und politisch gegen geschlechtsspezifische Gewalt engagieren. So wird sichergestellt, dass unterschiedliche Lebensrealitäten und fachliche Einschätzungen in die Arbeit des Fonds einfließen.

Mitglieder des Beirats

Einige Mitglieder unseres Beirats stellen wir hier vor. (Nicht alle Beiratsmitglieder möchten öffentlich genannt werden.)

Claudia Igney

Sozialwissenschaftlerin (M.A.), Referentin der Geschäftsstelle im bff: Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe – Frauen gegen Gewalt e.V.

Seit 1991 in der Anti-Gewalt-Arbeit tätig, mit Schwerpunkten auf Trauma, Dissoziation und rituelle Gewalt. Mitbegründerin von VIELFALT e. V. und Mitautorin mehrerer Fachpublikationen zu komplexen Traumafolgestörungen.

Linh Steffen

Rechtsanwältin und Fachanwältin für Strafrecht in Berlin

Ihr Arbeitsschwerpunkt liegt in der Beratung und Vertretung von Menschen, die von sexualisierter, rassistischer, antisemitischer und/oder lgbtqi*-feindlicher Gewalt betroffen sind.

Stefanie Knaab

Gründerin und Geschäftsführerin des Vereins Gewaltfrei in die Zukunft e. V.

Mit der Entwicklung der ersten getarnten App in Deutschland, die Betroffene von geschlechtsbasierter Partnerschaftsgewalt unterstützt, setzt sie gemeinsam mit ihrem Team einem strukturellen Problem einen digitalen Lösungsansatz entgegen und hat häusliche Gewalt erstmals erfolgreich als Thema der inneren Sicherheit im Bundesministerium des Innern und für Heimat platzieren können.

Tahera Ameer

Vorstand der Amadeu Antonio Stiftung

Seit 2004 arbeitet sie zu aktuellem und historischem Antisemitismus und Rassismus sowohl wissenschaftlich als auch bildungspolitisch für verschiedene Träger. Ehrenamtlich ist sie Gründungsmitglied und Vorstand einiger Vereine, die sich mit einem genderreflektierten Fokus mit Antisemitismus, Rassismus und den Nachhaltigkeitszielen im ländlichen Raum Ostdeutschlands auseinandersetzen. Zudem ist sie im Menschenrechtsbeirat des DOSB.